(Junior) Full-Stack Entwickler (m/w/d) AI & Digital Innovation Reise

Mein erstes Bewerbungsgespräch in Deutsch – Ein Bericht aus Berlin

Die Nerven lagen blank

Es war wirklich wild. Ich wohne jetzt seit fast einem Jahr in Berlin – im schönen Kreuzberg, um genau zu sein – und ich suche schon seit Wochen nach einer Festanstellung. Die Jobsuche hier ist…intensiv. Viele tolle Unternehmen, aber auch viel Konkurrenz. Dann kam diese Einladung von Check24. Ich hatte ihre Stellenanzeige für einen Junior Full-Stack Entwickler mit KI-Fokus gesehen und dachte: “Okay, das klingt nach meiner Chance!” Aber als ich in dem Videochat saß und auf mein Smartphone blickte, waren meine Nerven echt blank. Ich bin ein ziemlich guter Programmierer, aber das Sprechen auf Deutsch, besonders mit jemandem, der mich so gründlich interviewt, ist eine ganz andere Nummer.

“Guten Tag! Schön, dass Sie da sind.”

Der Interviewer, nennen wir ihn Herrn Schmidt, war super freundlich. Er fragte mich direkt, was ich bisher gemacht habe und warum ich mich für die Stelle interessiere. Ich versuchte ruhig zu bleiben und meine Erfahrungen ehrlich zu schildern. Ich erzählte ihm von meinem Informatikstudium mit Schwerpunkt Webentwicklung, den Praktika in Golang und React, und den Projekten mit TypeScript. Ich erwähnte auch, dass ich mich für KI total interessiere, weil ich glaube, dass die Reisebranche eine riesige Chance für Innovation bietet.

Cursor und LLMs – Was war das eigentlich?

Dann kam die Frage nach Cursor. Ich hatte von diesem Tool gehört, aber ich bin ehrlich, ich wusste nicht wirklich, was es genau macht. Ich erklärte, dass ich Cursor hauptsächlich für Texterstellung und das Zusammenfassen von Dokumenten genutzt habe. Und ich habe mit Large Language Models (LLMs) experimentiert, um Code-Snippets zu generieren und zu erklären. “RAG – Retrieval Augmented Generation?” Das Konzept ist mir auch bekannt, aber ich bin noch nicht so tief drin. Ich verstehe, dass es darum geht, unsere Wissensbasis zu nutzen und personalisierte Ergebnisse zu liefern.

KI-gestützte Entwicklung – Das klingt nach Zukunft

Herr Schmidt war echt beeindruckt. Er erklärte, dass Check24 stark auf KI-gestützte Entwicklung setzt. Dann fragte er, wie ich die Integration von KI-Technologien in ihre Plattform beschreiben würde. Ich beschrieb meinen Ansatz: Zuerst die Daten analysieren, um herauszufinden, welche Informationen wichtig sind, um Reiseangebote zu personalisieren. Dann würde ich ein Modell trainieren, idealerweise mit LLMs und RAG, um die Daten zu analysieren und die Relevanz der Angebote vorherzusagen. Ich sagte, es wäre wichtig, die Ergebnisse kontinuierlich zu überwachen und das Modell zu optimieren.

Clean Code und Automatisierung – Das ist mir wichtig

Dann ging es um Clean Code und Automatisierung. Ich erklärte, dass Clean Code für mich essenziell ist, um den Code wartbar, verständlich und effizient zu machen. Und Automatisierung, besonders durch CI/CD-Pipelines, ist wichtig, um die Qualität zu sichern und den Entwicklungsprozess zu beschleunigen. Ich erzählte ihm von meinen Erfahrungen mit Linting und Unit-Tests. “Observability” ist mir auch wichtig, um die Performance zu überwachen und zu optimieren.

Skalierbarkeit – Ein großes Thema

Die Frage zur Skalierbarkeit der Plattform war knifflig. Ich versuchte, meinen Ansatz zu erklären – Microservices, Cloud-basierte Infrastruktur, NoSQL-Datenbanken, Caching und Load Balancing. Ich sagte, ich achte auf alle diese Punkte, um die Plattform skalierbar zu machen.

Komplexe Anforderungen – Ein strukturierter Ansatz

Als nächster Punkt fragte Herr Schmidt, wie ich mit komplexen Anforderungen umgehen würde. Ich beschrieb meinen Prozess: Zuerst die Anforderungen genau analysieren und mit den Stakeholdern besprechen, um sicherzustellen, dass ich die Bedürfnisse vollständig verstehe. Dann die Anforderungen in kleinere Aufgaben zerlegen und eine Architektur entwerfen. Und natürlich regelmäßige Kommunikation mit den Stakeholdern.

Fragen an Herrn Schmidt

Ich hatte natürlich auch Fragen. Ich wollte wissen, wie die Teamstrukturen und die Zusammenarbeit im Team aussehen. Und wie es mit der Weiterbildung und dem Wissensaustausch aussieht. “Wie sieht es mit dem Deutschlevel aus?” dachte ich mir, aber ich fragte es nicht.

Ein guter Eindruck?

Am Ende des Gesprächs bedankte sich Herr Schmidt für meine Zeit und meinte, ich hätte einen durchdachten Ansatz. Ich fühlte mich ein bisschen erleichtert und hoffte, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen hatte.

Was jetzt?

Ich habe eine E-Mail von Check24 bekommen, in der sie mich zu einem weiteren Schritt im Bewerbungsprozess einladen. Ich bin gespannt, was passiert! “Schönen Tag noch!” sagte Herr Schmidt, und ich antwortete mit “Ihnen auch!” – und hoffte, dass meine Deutschkenntnisse ausreichen, um diesen Job zu bekommen. Ich denke, ich habe einiges gelernt – nicht nur über Softwareentwicklung, sondern auch über den deutschen Arbeitsmarkt. Vielleicht sollte ich in Zukunft mehr deutsche Fachliteratur lesen, um mich besser vorzubereiten. Vielleicht…

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