Mein Erstes Vorstellungsgespräch bei Check24 – Ein Blick hinter die Kulissen
Einführung: Ein Neuanfang in Berlin
Okay, Leute, ich muss gestehen, das war… intensiv. Ich bin jetzt seit sechs Monaten in Berlin und suche nach einer Festanstellung, um meine Java-Skills unter Beweis zu stellen. Check24 war ein Top-Kandidat – ein großes Unternehmen, viele interessante Projekte und, ehrlich gesagt, die Chance, endlich mal Deutsch wirklich zu festigen. Als jemand, der frisch aus dem Ausland kommt, ist das Gespräch mit Herrn Markus, einem Senior Engineer, ein wichtiger Schritt. Ich bin noch ganz frisch hier und versuche, mich in der deutschen Arbeitskultur zurechtzufinden, also war ich natürlich ein bisschen nervös.
Der Gesprächsbeginn – “Guten Tag!”
“Guten Tag! Herzlich willkommen bei Check24. Schön, dass Sie da sind. Mein Name ist Markus, und ich bin Senior Engineer. Beginnen wir doch mit einem kurzen Überblick über Ihre bisherigen Erfahrungen. Könnten Sie mir bitte etwas über Ihre bisherigen Projekte erzählen, insbesondere im Bereich Java Entwicklung?”
Markus begrüßte mich freundlich. Ich atmete tief durch und versuchte, mich zu beruhigen. “Guten Tag, Herr Markus. Vielen Dank für die Einladung. Ich habe in den letzten zwei Jahren als Java Entwickler bei einem mittelständischen Unternehmen im Finanzsektor gearbeitet.” Ich fühlte mich schon etwas sicherer, aber die Frage nach meinen Projekten bereitete mir noch etwas Kopfzerbrechen.
Das Finanzsektor – Kreditvergabe und Risikobewertung
“Dort war ich hauptsächlich an der Entwicklung von Webanwendungen für Kreditvergabe und Risikobewertung beteiligt. Ich habe umfangreiche Erfahrung mit Spring Boot, REST APIs und der Integration von verschiedenen Datenbanken, sowohl SQL als auch NoSQL.”
Ich erklärte das, und Markus hörte aufmerksam zu. Ich bemühte mich, die Fachbegriffe nicht zu überstrapazieren – ich wusste, dass er kein Experte in meinem alten Arbeitsumfeld ist. “Das klingt vielversprechend,” sagte er. Ich nickte erleichtert.
Spring Boot und das Legacy-Problem
“Sie haben erwähnt, dass Sie mit Spring Boot vertraut sind. Können Sie mir ein Beispiel nennen, wie Sie Spring Boot in einem Projekt eingesetzt haben und welche Herausforderungen Sie dabei gemeistert haben?”
“Sicher. Ein konkretes Beispiel ist die Migration einer Legacy-Anwendung auf Spring Boot. Die größte Herausforderung war die Kompatibilität mit den Legacy-Komponenten und die Migration der Datenstrukturen. Wir haben eine schrittweise Migration durchgeführt, wobei wir zunächst die Kernfunktionalitäten migriert und dann die Legacy-Komponenten schrittweise abgebaut haben. Außerdem haben wir umfassend Unit-Tests geschrieben, um die Qualität der neuen Anwendung sicherzustellen.”
Ich beschrieb den Prozess und versuchte, es so klar wie möglich zu machen. Ich merkte, dass ich manchmal zu technisch wurde. Ich musste mich bremsen und versuchen, es für ein Publikum zu erklären, das nicht genau meine Perspektive hat.
Microservices und Kubernetes – Ein neuer Begriff
“Wie sieht es mit Ihrer Erfahrung mit Microservices und Kubernetes aus? Haben Sie bereits Erfahrung mit dem Deployment und der Verwaltung von Microservices in einer Kubernetes-Umgebung?”
“Ja, wir haben einige Microservices in einer Kubernetes-Umgebung betrieben. Ich habe mich hauptsächlich mit dem Deployment, der Skalierung und dem Monitoring der Services beschäftigt. Wir haben auch CI/CD-Pipelines mit Jenkins eingerichtet, um den Entwicklungsprozess zu automatisieren.”
Ich spürte, dass Markus hier besonders interessiert war. Ich versuchte, meine Kenntnisse in diesem Bereich zu demonstrieren, aber ich wusste, dass es ein komplexes Thema ist. Ich merkte, dass ich ein paar Fachbegriffe nicht optimal erklären konnte. “Message Queues… das ist ein guter Punkt,” sagte ich, nachdem Markus eine Frage gestellt hatte.
Datenbanken – MySQL und MongoDB
“Können Sie mir etwas über Ihre Erfahrungen mit Datenbanken erzählen? Haben Sie Erfahrung mit MongoDB und MySQL?”
“Ja, ich habe sowohl mit MongoDB als auch mit MySQL gearbeitet. MongoDB habe ich hauptsächlich für die Speicherung von semi-strukturierten Daten verwendet, während ich MySQL für die Speicherung von transaktionsorientierten Daten eingesetzt habe. Ich habe mich mit der Modellierung von Datenbanken und der Optimierung von Abfragen auseinandergesetzt.”
Ich erklärte die Unterschiede zwischen den Datenbanken und wie ich sie in meiner Arbeit eingesetzt hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ich hier gut zurechtkam.
Elastic und Clean Code
“Wir nutzen auch Elastic für die Suche. Haben Sie Erfahrung damit?”
“Ja, ich habe mit Elastic für die Implementierung einer Fulltext-Suche in einer unserer Anwendungen gearbeitet. Die Integration mit Spring Boot war relativ einfach, und ich habe gelernt, wie man die Suchindizes optimiert.”
“Können Sie mir etwas über Ihre Vorgehensweise in Bezug auf diese Aspekte sagen? Wir legen Wert auf Clean Code und CI/CD.”
“Bei der Entwicklung von Clean Code lege ich Wert auf gut lesbaren Code, umfassende Kommentare und die Einhaltung von Coding Standards. Bei CI/CD habe ich mich mit der Einrichtung von Continuous Integration und Continuous Delivery Pipelines beschäftigt, um den Entwicklungsprozess zu automatisieren und die Qualität der Software sicherzustellen.”
Ich fühlte mich sicher, als ich meine Vorgehensweise erklärte. Ich wusste, dass Check24 Wert auf Qualität und Automatisierung legt, und ich konnte meine Fähigkeiten in diesem Bereich demonstrieren.
Motivation und Erwartungen
“Abschließend, was motiviert Sie bei Ihrer Arbeit und welche Erwartungen haben Sie an diese Position bei Check24?”
“Mich motiviert die Möglichkeit, an innovativen Finanzprodukten zu arbeiten und meine Fähigkeiten in einem modernen Umfeld einzusetzen. Ich erwarte von dieser Position die Möglichkeit, mich fachlich weiterzuentwickeln und einen Beitrag zum Erfolg von Check24 zu leisten.”
Ich schloss das Gespräch positiv und bot meine Motivation und Erwartungen an. Ich wusste, dass ein guter erster Eindruck wichtig ist.
Fragen und Abschluss
“Haben Sie noch Fragen an uns?”
Ich stellte ein paar Fragen zur Teamstruktur und zu den Projektzielen. Markus beantwortete sie geduldig und ausführlich. Dann bedankte er sich für das Gespräch und sagte, er würde sich in Kürze mit einem Feedback melden.
Fazit
Das Gespräch war anstrengend, aber auch ein Erfolg. Ich hatte die Möglichkeit, meine Fähigkeiten und Erfahrungen zu präsentieren und mich einem potenziellen Arbeitgeber vorzustellen. Ich bin zuversichtlich, dass ich die Herausforderungen meistern kann und einen wertvollen Beitrag zum Team leisten kann. Und jetzt heißt es: Auf das Feedback warten! “Viel Glück!” sagte Markus, während ich den Raum verließ.



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